Mit dem Projekt „Hände weg!“ biete ich ein umfassendes Programm im Sinne des Gewaltschutzkonzepts an, das Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen für das Thema sexualisierte Gewalt sensibilisiert und Handlungssicherheit schafft.
Mit den Kindern und Jugendlichen wird das Thema altersgerecht und spielerisch bearbeitet, ohne Angst zu schüren. Die Schüler*innen lernen ihre eigenen Grenzen zu spüren und zu wahren. Sie lernen, auf Belästigungen aufmerksam zu machen, und erfahren, wo sie sich im Notfall Hilfe holen können. Und sie lernen auch, dass sie das Recht haben, sich im Ernstfall zu verteidigen – mit allem was ihnen zur Verfügung steht.
„Ich bin es wert, für mich zu kämpfen!“
Der Schüler*innen-Kurs wird grundsätzlich von einer weiblichen Trainerin und einem männlichen Trainer gemeinsam angeleitet.
Themen sind u.a.: 'Mein Körper gehört mir!', Vertrauenspersonen, gute und schlechte Geheimnisse, Grenzen setzen, Einsatz der Stimme, Hilfe holen, Regeln im Internet, Notfalltechniken
In einer speziellen Lehrer*innen-Fortbildung werden diese für die Thematik sensibilisiert und aufgeklärt. Hierbei werden Täter*innen- und Opferprofile analysiert, die Rolle der Lehrkraft besprochen und auch auf die Gefahren eingegangen, denen Lehrer*innen durch falschen Verdacht oder Verleumdung im Internet ausgesetzt sind.
Themen sind u.a.: rechtliche Grundlagen, Differenzierung unterschiedlicher Formen sexualisierter Gewalt, Täter*innenstrategien, erste Schritte im Verdachtsfall, Schutz vor falschem Verdacht
In einem klassenübergreifenden Elternabend werden die Eltern über das gesamte Projekt aufgeklärt und erfahren, wie sie dieses zu Hause begleiten können. Zudem erfahren die Eltern, welche Anzeichen auf sexuellen Missbrauch hindeuten und was sie im Verdachtsfall tun sollten.